Umwelt

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Pro synthetisches Leder

Die Natur belassen – nicht belasten!

Imitatleder sind heute bereits so ausgereift, dass sie vom Laien oft nicht mehr von einem gegerbten echten Leder unterschieden werden können. Der größte Unterschied ist dabei die Art und Weise der Herstellung des jeweiligen Ledererzeugnisses.
Lederimitate bestehen zumeist aus einer Kombination eines textilen Trägers mit einer Beschichtung aus einem plastischen Polymeren. Naturleder basieren dagegen auf Tierhäuten, welche aus ökonomischen Beweggründen meist unter sozial bedenklichen Rahmenbedingungen in Drittweltstaaten und unter Einsatz gesundheitsschädlicher Chemie gegerbt bzw. erzeugt werden. Aufgrund der Ungleichmäßigkeit von Tierhäuten ist ein erheblicher Einsatz von Wasser, Säuren, Chromsalzen, Farbstoffen und anderen chemischen Hilfsstoffen notwendig, um eine uniforme Lederqualität zu erzielen. Das fertige Leder bzw. dessen Oberfläche hat dann oftmals nur noch ansatzweise etwas mit einem Naturprodukt zu tun. Darüber hinaus können Bestandteile von Farben und Prozesshilfsmitteln aus dem Leder in den menschlichen Körper diffundieren, oder zu Hautirritationen führen. Der Großteil der Häute für die Lederherstellung stammt als Nebenprodukt aus der Fleischindustrie. Für besondere Leder aus Krokodil, Schlange und Rochen werden die Tiere dagegen oft separat gehalten und gezielt getötet.
Die von uns angebotenen synthetischen Lederprodukte enthalten aufgrund des ausgereiften Herstellungsprozesses keine Lösemittel, Schwermetalle, Amine, oder andere gefährlichen Bestandteile. Während der Herstellung unserer Produkte wird die Umwelt nicht belastet, da ausschließlich in geschlossenen Kreisläufen gefertigt wird und die zum Einsatz kommenden Prozessmittel (Wasser) zurückgewonnen werden.